einen Augenblick lang - Gedichte und Texte
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Einen Augenblick lang
Für einen Augenblick
weiß ich nicht wo ich bin…
Ich höre ein Geräusch.
Nein, ein Pfeifen im Ohr.
Ich war mir sicher.
Nur für eine Sekunde
dachte ich,
ich sei zurück.
Im hier und jetzt.
Doch mein Kopf spielt mit mir verstecken.
Für einen Augenblick
fallen mir seltsame Dinge ein.
was würde passieren,
wenn sich alle Menschen um die gleiche Zeit
das Leben nehmen würden…
Unvorstellbar...
Für einen Augenblick
habe ich ein bestimmtes Bild vor Augen.
Nur noch Tiere,
keine Autos mehr,
die sie überfahren,
keine Menschen mehr, die sie quälen.
Keine Dosenöffner mehr,
die sie entmündigen und für eigene Zwecke nutzen.
Natürliche Feinde wie Hund und Fuchs.
Natürliche Auslese.
Leerstehende Häuser.
Unterkünfte,
Spielkameraden noch und nöcher.
Keine künstliche Intelligenz,
keine Fremdbestimmungen,
keine vorgeschriebenen Verhaltensmuster,
keine Geschmacksverstärker und
Haltbarkeitsmittel….
Keine Menschen mehr am Rande des Wahnsinns.
Keine Verschuldungskrisen.
Keine Kriege.
Keine Randgruppen.
Keine Armutsgrenzen.
Keine Ellbogengesellschaft.
Keine Schlechtigkeit.
Kein Qualvolles Sterben.
Keine Machenschaften.
Keine Lügen.
Kein Überleben um jeden Preis.
Die Erde rächt sich.
Mit Vulkanausbrüchen.
Mit Erdbeben.
Mit Überflutung.
Mit Krankheiten.
Orkanartig und nicht zu übersehen.
Doch es wird aussichtslos weitergemacht
Für einen Augenblick dachte ich
eine Chance zu haben.
Dass es mich nicht betrifft.
Nein.
Es betrifft jeden.
Ausnahmslos.
Aber die Ärmsten am schnellsten.
Für einen Augenblick dachte ich an das Gute.
Für einen Augenblick bin ich glücklich.
In diesem Augenblick ist die Welt noch in Ordnung.
Ich liebe diesen Augenblick.
©Waltraud Keppel
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